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Gebratene Austernpilze mit Frühlingszwiebeln

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Gebratene Austernpilze schmecken nach mehr als Champignons und kosten kaum mehr Arbeit. Der ganze Unterschied liegt in der Pfanne: heiß muss sie sein, und höchstens halb voll. Liegen zu viele Pilze darin, treten sie Wasser aus und dünsten in der eigenen Flüssigkeit, statt zu braten. Dazu Kartoffelspalten aus dem Ofen, die parallel fertig werden.

Gebratene Austernpilze mit Frühlingszwiebeln

Gebratene Austernpilze: die Zutaten

Nährwerte je Portion

Eine Portion vom Gebratene Austernpilze mit Frühlingszwiebeln hat 429.13 Kilokalorien und wiegt ca. 325.96g

8.94g Ballaststoffe19.03g Fett50.5g Kohlenhydrate9.65g Protein

Gebratene Austernpilze: Schritt für Schritt

Das Rezept: Gebratene Austernpilze mit Frühlingszwiebeln ist einfach zuzubereiten. Küche: Deutsch. Die Zubereitungszeit beträgt ca. 40 Minuten.

  1. Kartoffeln in den Ofen. Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 500 g Kartoffeln waschen, ungeschält längs in Spalten schneiden, jede Knolle in sechs Stücke. Mit einem Esslöffel Öl, Salz und Pfeffer mischen und mit Abstand auf ein Blech mit Backpapier legen. 25 bis 30 Minuten backen, nach der Hälfte wenden.

  2. Pilze vorbereiten. 300 g Austernpilze mit Küchenpapier abreiben, nicht waschen. Die zähen Stielansätze abschneiden, große Fächer längs in zwei bis drei Streifen reißen. Von Hand gerissen bleibt die faserige Struktur erhalten, die beim Braten Farbe nimmt.

  3. Frühlingszwiebeln schneiden. 100 g Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden, das Weiße und das Grüne getrennt halten. Das Weiße braucht Hitze, das Grüne kommt erst zum Schluss dazu. Zwei Knoblauchzehen fein hacken.

  4. Pilze anbraten. Einen Esslöffel Öl in einer weiten Pfanne stark erhitzen. Die Pilze in einer Lage hineinlegen und zwei Minuten nicht anfassen, bis die Unterseite goldbraun ist. Passen sie nicht nebeneinander, in zwei Durchgängen braten. Dann wenden und weitere zwei Minuten braten.

  5. Würzen und fertig schwenken. Knoblauch und das Weiße der Frühlingszwiebeln dazugeben, eine Minute mitbraten. 20 g Butter einschwenken, salzen und pfeffern. Erst jetzt salzen, vorher zieht das Salz Wasser aus den Pilzen.

  6. Anrichten. Vom Herd nehmen, das Grüne der Frühlingszwiebeln und gehackte Petersilie untermischen. Mit den Kartoffelspalten auf Teller geben und sofort servieren.

Warum Austernpilze nicht in die Spüle gehören

Pilze bestehen zu rund neunzig Prozent aus Wasser und saugen sich unter dem Hahn zusätzlich voll. In der Pfanne kommt dieses Wasser wieder heraus, kühlt sie ab und verhindert genau die Bräunung, wegen der man sie brät. Ein Küchenpapier oder eine weiche Bürste reichen. Wie das Putzen im Einzelnen geht, beschreibt das Bundeszentrum für Ernährung.

Der zweite Fehler ist die volle Pfanne. Zwei Lagen übereinander dünsten, statt zu braten, und das Ergebnis wird grau und weich. Lieber zwei Durchgänge und beide Portionen am Ende zusammen aufwärmen.

Austernpilze brauchen mehr Fett als Champignons

Ihre Fasern sind schwammiger und nehmen zu Beginn alles auf, was in der Pfanne ist. Wer sparsam mit dem Öl ist, steht kurz darauf vor einer trockenen Pfanne und legt nach, wenn die Pilze schon kleben. Ein Esslöffel für 300 g ist die untere Grenze, die Butter am Ende kommt für den Geschmack dazu, nicht als Bratfett.

Frühlingszwiebeln vertragen das Gegenteil. Ihr grüner Teil wird bei Hitze fahl und verliert den Biss, deshalb kommt er erst nach dem Herd dazu. Das Weiße dagegen braucht die Minute in der Pfanne, sonst schmeckt es roh.

Häufige Fragen zu gebratenen Austernpilzen

Kann ich andere Pilze nehmen?
Kräuterseitlinge funktionieren genauso, sie sind fester und brauchen eine Minute länger. Champignons ebenfalls, sie geben aber mehr Wasser ab. Pfifferlinge nicht: Die sind zu zart für diese Hitze.

Warum werden meine Pilze grau statt braun?
Zu wenig Hitze oder zu volle Pfanne. Beides führt dazu, dass die Pilze in ihrem eigenen Saft liegen. Das Öl muss flimmern, bevor die Pilze hineinkommen.

Muss ich die Stiele wegwerfen?
Nur den harten Ansatz, an dem die Fächer zusammensitzen. Der Rest ist essbar und wird beim Braten besonders knusprig.

Reicht das als Hauptgericht?
Mit den Kartoffelspalten ja, für zwei Portionen. Ohne Beilage sind 300 g Pilze eher eine Vorspeise, sie wiegen zwar viel, sättigen aber wenig.

Kann ich das vorbereiten?
Die Kartoffeln ja. Die Pilze nicht: Aufgewärmt verlieren sie die Kruste und werden zäh. Sie sind in acht Minuten fertig, das lohnt die Vorbereitung nicht.

Mehr mit Pilzen: Penne mit Pilzrahmsauce und Putenrahmgeschnetzeltes mit Champignons. Kartoffelspalten aus dem Ofen gibt es auch zur Hähnchenkeule mit Brokkoli.

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